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Nach dem Erscheinen der Webseite im Internet hat der WDR in der Lokalzeit davon berichtet, und mit Hella Nußbaum eine Besichtigungstour durch das Zooviertel gedreht. Das Video von Thomas Mau ist bei facebook zu sehen.  


Zusammen mit der Website jugendstil-in-wuppertal.de sind auch zwei Trailer auf youtube zum Jugendstil in Wuppertal online gegangen.


Prof. Dr. Hermann J. Mahlberg

Vom WS 1984/85 bis zu seine Emeritierung im Jahre 2003 hatte Hermann J. Mahlberg den Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Bergischen Universität Wuppertal inne. Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit waren Stadtgeschichte, Malerei und Plastizieren. Seine Lehrtätigkeit übte er noch bis zum SS 2011 aus.

Seine Forschungsschwerpunkte waren die Architektendynastie Leydel (18. und 19.Jahrhundert) und die historische Architektur im Wuppertal. Für seine Dissertation, eine Grundlagenforschung zu Johann Georg Leydel, erhielt er 1973 vom Landschaftsverband Rheinland den Paul-Clemen-Preis. 1984/85 begründete er die Forschungsstelle für Architektur und Denkmalpflege, inzwischen Forschungsstelle für Architekturgeschichte, Denkmalpflege und Industriekultur der Bergischen Universität Wuppertal, deren Leitung er bis heute innehat. In der Publikationsreihe der Forschungsstelle sind bislang 18 Bände erschienen.
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Dr. Hella Nußbaum

Hella Nußbaum studierte von 1987 bis 1991 Malerei und Kunstgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Ab 1991 vertiefte sie ihre Studien zum Jugendstil und schloss sie 1996 mit einer Dissertation zum Thema Einflüsse des Jugendstils auf die Alltagsarchitektur am Beispiel der ehemals selbstständigen Kleinstadt Vohwinkel ab. Die Dissertation wurde 1997 veröffentlicht: Hella Nußbaum, Jugendstilspuren in Wuppertal-Vohwinkel (= Beiträge der Forschungsstelle für Architektur und Denkmalpflege der Bergischen Universität/Gesamthochschule Wuppertal, Bd. 9), Müller+Busmann, Wuppertal 1997

mehr: hella-nussbaum.de

Kolomann Moser, Wien , Entwurf zu einem Bucheinband, 1900, Deutsche Kunst und Dekoration, Bd V, 1899/1900, Archiv Mahlberg

Gemeinsam haben Hella Nußbaum und Hermann Mahlberg inzwischen vier Bücher zur historischen Architektur im Wuppertal veröffentlicht:

  • Hella Nußbaum und Hermann J. Mahlberg, Das Zooviertel in Wuppertal – Thiergarten, Stadion und malerisches Wohnen rund um den Märchenbrunnen, Müller+Busmann, Wuppertal 2004
  • Hermann J. Mahlberg und Hella Nußbaum, Der Aufbruch um 1900 und die Moderne in der Architektur des Wuppertales Abendrot einer Epoche (Beiträge der Forschungsstelle für Architekturgeschichte, Denkmalpflege und Industriekultur der Bergischen Universität Wuppertal Bd. 15) ), Müller+Busmann, Wuppertal 2008
  • Hermann J. Mahlberg und Hella Nußbaum, Vom Haus Waldfrieden zum Skulpturenpark Ein Zeitfenster Wuppertaler Stadt- und Kulturgeschichte (= Beiträge der Forschungsstelle für Architekturgeschichte, Denkmalpflege und Industriekultur der Bergischen Universität Wuppertal, Bd. 17), Müller+Busmann, Wuppertal 2012
  • Hermann J. Mahlberg und Hella Nußbaum, Heinrich Metzendorf und seine Villen im Rheinland – Das verschwundene Schloß im Briller Viertel und ein wiederentdeckter Architekt (= Beiträge der Forschungsstelle für Architekturgeschichte, Denkmalpflege und Industriekultur der Bergischen Universität Wuppertal, Bd. 18), Müller+Busmann, Wuppertal 2016

Eine Hauptmotivation bei den Buchpublikationen war, die Menschen für den Wert der historischen Architektur der Stadt Wuppertal, für ihre Schönheit zu sensibilisieren. Trotz hoher Verluste im Zweiten Weltkrieg verfügt Wuppertal immer noch über eine erstaunlich hohe Zahl historischer Gebäude, von denen ca. 4000 unter Denkmalschutz gestellt sind. Damit besitzt Wuppertal nach Köln die meisten Denkmäler im Rheinland. Aber trotzdem werden sie weitgehend übersehen oder in ihrem Wert unterschätzt. Gekannt und geschätzt werden inzwischen – zumindest unter den Wuppertalern – wenige Solitäre wie die historische Stadthalle oder die Villenviertel am Brill und am Zoo. Allgemein wird das Potential, das in der historischen Architektur liegt, zu wenig erkannt, der Charme der vielen intakten Häuserzeilen der Stadtquartiere, die nicht einmal unter Denkmalschutz stehen, nicht genügend wahrgenommen. Die Attraktivität und das Entwicklungspotential – auch sogenannter Problemviertel – mit einem großen Bestand an historischer Zeilenbebauung werden schon viel zu lange übersehen, die Viertel werden noch viel zu langsam entwickelt. Wuppertal ist immer noch eine kulturell unterschätzte Stadt, sowohl in der Selbstwahrnehmung als auch in der Außenwirkung.

Die Idee, ein Internetportal zum Thema Jugendstil in Wuppertal zu erarbeiten habe ich gerne aufgegriffen, natürlich weil es mein Thema ist. Aber der Jugendstil ist auch allgemein en vogue – und der Jugendstil, der Aufbruch um 1900, hat tatsächlich viele Spuren im Wuppertal und seiner historischen Architektur hinterlassen.
So sehe ich in diesem Internetportal eine große Chance, mehr Menschen als durch unsere Bücher zu erreichen und so den Blick Vieler für die zahlreichen Jugendstilspuren und die Schönheit der historischen Architektur im Zusammenspiel mit dem landschaftlichen Reiz der Stadt, ihren vielen Parks und bewaldeten Berghängen zu schärfen und gleichzeitig auf den Pioniergeist, die Aufbruchstimmung um 1900 zu verweisen, für den der Bau einer elektrischen Schwebebahn über der Wupper als eindrucksvolles Zeichen steht. Das Portal Jugendstil in Wuppertal kann sicher einen Beitrag zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Außenwirkung der Kulturstadt Wuppertal leisten.

Dipl. Ing. Ulrich Goedecke danke ich für die Idee zu diesem Portal und die kurze Zusammenarbeit.

Ein Internetportal lebt von den vielen Abbildungen, die in diesem Fall zu einem großen Teil aus unseren Veröffentlichungen stammen. Dort finden sich auch die Abbildungsnachweise. Mein Dank gilt allen Fotografen, die, so weit wie möglich, unter den Abbildungen genannt werden. Ein großes Glück, dass es die Online Enzyklopädien Wikipedia und Wiki-Art gibt, die Abbildungen von Kunstwerken und Fotos bedeutender Architektur für die Allgemeinheit sichern und es Fotografen oder Museen gibt, die diesen Portalen Fotos überlassen! Ohne diese Möglichkeit hätte diese Webseite, die keine kommerziellen Interessen verfolgt, nicht so reich bebildert werden können.

Dem Von der Heydt-Museum danke ich für die Bereitstellung von Abbildungen aus der Zeit um 1900.

Dem Bürgerverein Sonnborn- Zoo-Varresbeck 1888, dessen Vorsitzender Dr. Udo Hindrichs das Projekt von Anfang an motivierend begleitet hat, und der Gruppe 42fuer52 um Thilo Küpper danke ich für ihre Unterstützung.

Mein ganz besonderer Dank gilt dem Team, das meine Vorstellungen der Webseite professionell und mit Geduld umgesetzt hat: Dipl.Designer Joachim Clüsserath für die Einrichtung und Gestaltung der Webseite, Dipl. Mathematiker Sebastian Bruch der Firma codeschaffer und Dipl. Mathematiker Thang Trinh für den technischen Support und Emma Lindemann, Studentin der Theaterpädagogik, für das Einpflegen der vielen Abbildungen.

Hella Nußbaum